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Ankündigung des Titellehre-Seminars

bei Frau PD Dr. Martina Claus-Bachmann für das WinterSemester 2011/12

Im Wintersemester gibt es wieder ein Online-Seminar im Schnittfeld zwischen

Musikpädagogik,-ethnologie und Kulturwissenschaft:

"Musikbezogene virtuelle Lehre - Immersion und Simulation am Beispiel der Steampunk-Kultur"


Kurzbeschreibung:


In diesem Online-Seminar, das entweder als Blockseminar an einem Wochenende oder als zweistündige wöchentliche Veranstaltung abgehalten werden kann, treffen wir uns in der virtuellen Welt Second Life, um uns per Live Chat einen Überblick über die im Titel angesprochenen Begrifflichkeiten zu verschaffen. Was bedeuten Immersion und Simulation? Wie verändert sich die Wahrnehmung in und durch die Virtualität? Welche zusätzlichen Möglichkeiten bietet die virtuelle Welt musikbezogen und welche Möglichkeiten fehlen?


Gerade für angehende LehrerInnen ist eine Beschäftigung mit virtuellen Online-Welten wichtig, um ein Verständnis für die kulturellen Belange von Schülern zu erreichen, die mit immersiver Virtualität aufwachsen. Es geht darum, eine eigene Position zu finden, die Technologie nicht negativistisch verurteilt, sondern ihre Möglichkeiten für einen erfolgreichen pädagogischen Prozess nutzt.


Durch die Beschäftigung mit der Kultur des Steampunk nähern wir uns gleichzeitig einer aktuellen Subkultur, die in vielerlei Hinsicht musikbezogen interessant und gleichzeitig stark in der Virtualität verankert ist. Wir machen virtuelle Exkursionen in Steampunk-Umgebungen und besuchen ein Live-Konzert einer Steampunk-Sängerin. Als eigene Leistungen sollen kleine Feldforschungsprojekte aus dem musikbezogenen Bereich des Steampunk durchgeführt, ausgewertet und präsentiert werden. Die Präsentation kann virtuell oder im Web 2.0 erfolgen (html-Webpage).


Voraussetzung für eine Teilnahme wäre eine Basisvertrautheit mit den Anforderungen von Second Life, d.h., es wäre schön, wenn die Erstellung einer virtuellen Figur, eines Avatars, bereits bekannt wäre und die wichtigsten Techniken, wie Bewegung, Teleportieren, Annehmen von Landmarks und Notizen, Schreiben von eigenen Notizen, Fotografieren usw. bereits zur Verfügung stünden. Alles weitere kann im Seminar behandelt werden.


Teilnehmer, die Interesse an einer Zusammenarbeit haben, mögen mich bitte kontaktieren unter dr.martina@yahoo.com.

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Ankündigung des Titellehre-Seminars

bei Frau PD Dr. Martina Claus-Bachmann für das WinterSemester 2010/11

Im Wintersemester gibt es wieder ein Online-Seminar im Schnittfeld zwischen

Musikpädagogik,-ethnologie und Kulturwissenschaft:

"Klangerzeuger - Feldforschung zwischen Materialität und Virtualität"

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Ankündigung des Titellehre-Seminars

bei Frau PD Dr. Martina Claus-Bachmann für das WinterSemester 2009/10

Im Wintersemester gibt es wieder ein Online-Seminar im Schnittfeld zwischen

Musikpädagogik,-ethnologie und Kulturwissenschaft:

"Musikunterricht zwischen Virtualität und Materialität"

 

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Ankündigung des Seminars "Virtuelle Klangräume / Virtual Soundspace"

bei Frau PD Dr. Martina Claus-Bachmann für das WinterSemester 2008/09

Im Wintersemester möchte ich erstmalig ein Online-Seminar im Schnittfeld zwischen

Musikpädagogik,-ethnologie und Kulturwissenschaft anbieten:

"eLearning im Musikunterricht - Instrumentenbau in einer virtuellen Welt"

Anmeldung, Kontakt und weitere Informationen: dr.martina@yahoo.com

Hier gibt es einen Bericht zu einem Show-Case für kulturbezogene Workshops in SL

Für mein Titellehre-Seminar im Wintersemester 2008/09 plane ich ein Pilotprojekt: Ein Fernlehre-Seminar, das den Teilnehmern räumliche und zeitliche Flexibilität ermöglicht. Das Seminar soll in der virtuellen 3D-Umgebung Second Life (www.secondlife.com) abgehalten werden und kann 3 bis 15 Teilnehmer (um die 10 Teilnehmer wäre ideal) aufnehmen. Allerdings sind einige Voraussetzungen nötig, die ich im folgenden so genau wie möglich zu beschreiben versuche:

1. Technische Voraussetzungen

Die Teilnehmer benötigen einen Computer oder Laptop mit einer guten Grafikkarte; die Betreiber von Second Life geben folgendes an:

Internet Connection*: Cable or DSL Cable or DSL

Operating System: 2000, XP, or Vista XP or Vista

Computer Processor: 800 MHz Pentium III or Athlon, or better 1.5 GHz (XP), 2-GHz (Vista) 32-bit (x86) or better

Computer Memory: 512 MB or more 1 GB or more

Screen Resolution: 1024x768 pixels 1024x768 pixels or higher

Graphics Card for XP/2000**: · NVIDIA GeForce 2, GeForce 4 MX or better · OR ATI Radeon 8500, 9250 or better · OR Intel 945 chipset NVIDIA Graphics cards6000 Series: · 6600, 6700, 6800 7000 Series: · 7600, 7800, 7900 8000 Series: · 8500, 8600, 8800 GeForce Go Series: · 7600, 7800, 7900 ATI Graphics Cards· X800, X900, X1600, X1700, X1800, X1900 · x2600, x2900 · x3650, x3850

Graphics Card for Vista (re-quires latest drivers)**: · NVIDIA GeForce 6600 or better · OR ATI Radeon 9500 or better · OR Intel 945 chipset NVIDIA Graphics cards7000 Series: · 7600, 7800, 7900 8000 Series: · 8500, 8600, 8800 GeForce Go Series: · 7600, 7800, 7900 ATI Graphics Cards · X1600, X1700, X1800, X1900 · x2600, x2900 · x3650, x3850


Leider ist ohne die entsprechende Hardware eine Teilnahme nicht möglich, da Sie sich nicht einloggen können.


2. Softwarevoraussetzungen

Meine Erfahrungen und Ausführungen beziehen sich auf Windows XP SP2 als Betriebssystem und Internet Explorer ab Version 6 als Stan-dardbrowser (andere Browser sind möglich). Second Life besteht aus einem eigenen 3D-Browser, der natürlich installiert sein muss. Dazu später. Während der Arbeit inworld (= in Second Life) sind folgende Freeware-Programme hilfreich, die sich allesamt auf der CD-ROM zu meiner Publikation "E-Learning im Musikunterricht"; ulme-mini-verlag Giessen 2007 befinden. Diese Publikation wird zu einem sehr günstigen Seminarpreis von EU 10.- an die Teilnehmer abgegeben und enthält eine Einführung in die Anwendung und Vernetzung der besagten Freeware-Programme zu Modulen für einen binnendifferenzierenden Unterricht. Vor allem handelt es sich um das Grafikprogramm Photo-Filtre, den Musik-Editor Audacity, die Edutainment-Freeware HotPotatoes sowie (nicht auf der CD) den Drum-Editor DrumFlow, die Shareware AVS-Video-Converter, die Animationssoftware Qavimator und die Software MusicMaker von Magix.

Nun zur SecondLife-Software: Um an dem Seminar teilnehmen zu können, müssen folgende Vorarbeiten erledigt werden:

- Installieren der Freeware von der Website: http://secondlife.com/support/downloads.php
- Melden Sie sich bei einem der deutschsprachigen Portale an, z.B. Frankfurt, um an einem Übungsparcour zur Einführung teilnehmen zu können; das erleichtert Ihnen den Einstieg beträchtlich; Frankfurt hat ein sehr übersichtliches Übungsportal, an dem Sie in Stationen lernen können,
a) wie man seinen Avatar bewegt, läuft, fliegt, sitzt usw.,
b) wie man das Äußere des Avatars seinen Wünschen entsprechend gestaltet,
c) wie man teleportiert, Ziele sucht und anwählt,
d) eventuell: wie man den Baukasten benutzt, um Objekte herzustellen.

Sie müssen also eine kleine Figur, die sie während des Seminars repräsentiert, herstellen, was beim Einloggen und Anmelden in Second Life automatisch geschieht, allerdings in Standardform, die sie dann nach Geschmack modifizieren können. Natürlich sollten Sie mit angemessener Kleidung zum Seminar erscheinen, wie in Real Life auch ;)). Es gibt einige Besonderheiten bei der Fortbewegung, d.h., Sie können fliegen, was allerdings auch gelernt sein will; Gamer tun sich hier leichter. Eine weitere Besonderheit ist das Teleportieren, das Sie an bestimmte Zielorte sehr rasch bringt, wenn Sie die Adresse kennen und anwählen; auch hierzu benötigen Sie entsprechende Kenntnisse, sonst finden Sie den Seminarort nicht. Dieser ist aller Voraussicht nach hier zu finden: http://slurl.com/secondlife/DIXON%20Madere/117/153/23.
Wenn Sie diese Voraussetzungen gemeistert haben, kann das Seminar beginnen. Der Ort sieht so aus:

3. Seminarverlauf

Das Seminar soll wie üblich im Wintersemester 14 Doppelwochenstunden umfassen. Da Arbeitsverläufe in Second Life sehr langwierig ausfallen können, möchte ich das Seminar an zwei Wochenenden (4 Tage à 51/2 Stunden) durchführen. Jeweils 4 Stunden sollten Sie am Seminarort anwesend sein können, die restliche Zeit steht Ihnen für individuelle Weiterarbeit und Optimierung, Recherche, Anfertigen des Seminarberichts, von Tagebuchnotizen usw. zur Verfügung. Ich werde die ganze Zeit inworld sein, so dass ich für Fragen zur Verfügung stehe.
Die Tage möchte ich mit Ihnen absprechen. Sie sollten Zeit haben, sich auf die Sache einzulassen, sonst bringt es nichts.
Wer einen Schein machen möchte, kann das tun; es ist eine Tagebuchaufzeichnung persönlicher Art abzugeben und eine Reflexion, die pädagogisch-didaktische Möglichkeiten im Hinblick auf die gemachten Erfahrungen diskutiert. Selbstverständlich soll eine Literaturliste angefügt sein, allerdings wird es zum Thema direkt nicht sehr viel Literatur geben, dafür umso mehr zur Thematik eLearning allgemein. Sie können Ihr Thema auch interessengemäß eingrenzen (z.B. Bauen eines bestimmten Instruments, oder Soundbearbeitung in Second Life oder Stationen der Rockmusik in Second Life o.ä.).

Das Seminar wird sich im Schnittfeld von Ethnomusikologie und Musikpädagogik bewegen und folgende Themen bearbeiten:

1. Erster Seminartag: Überblick über das Thema "Sound" in Second Life
Das Zusammenspiel von Second Life und Real Life beim Thema Sound
2. Zweiter Seminartag: Musikinstrumente in Second Life mit einigen Exkursionen (Musikinstrumente der Opusmusikkultur, Rockmusikinstrumente, Musikinstrumente verschiedener Kulturen, Second Life spezifische Instrumente)
Konzertbesuche je nach Angebot an den entsprechenden Tagen
3. Dritter Seminartag: Workshop Instrumentenbau; geplant ist der Bau einer tibetischen Klangschale, einer afrikanischen Trommel und einer
Damaru; eigene Entwürfe können ergänzt werden; ebenso sollen die Bewegungsanimationen für die Hände erstellt
werden.
4. Vierter Seminartag: Fertigstellen der Musikinstrumente; Musikkulturen in Second Life
Nach Bedarf auch Interviews und Gespräche mit Instrumentenbauern, Clubbesitzern und Instrumentenverkäufern in SL

Die Kommunikation inworld funktioniert über ein normales Chat-System (public/private) oder per Voice-Chat, wofür ein Mikrofon vonnöten ist. Ich werde als Seminarleiterin Voice-Chat anwenden, für die Teilnehmer reicht auch der Tastaturchat aus. Lautsprecher (am besten Headset) sind in jedem Fall vonnöten, da wir mit Sound arbeiten.

Die üblichen Anwendungsfunktionen am Computer werden vorausgesetzt, wie Anlegen von Ordnern, Umbenennen, Kopieren, Hochladen und Speichern von Dateien usw.

Sie können in jedem Fall wertvolle Kompetenzen im Bereich eLearning erwerben und interessante Erfahrungen in einer 3D-Welt mitnehmen.
Ich freue mich auf Ihre Anmeldung.

Ankündigung des Seminars für das

SommerSemester 2007

17./18. Mai von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr/19. Mai von 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Blockseminar für Studierende in kulturpädagogischen Zusammenhängen (Musikpädagogik, Ethnomusikologie, Andragogik, Pädagogik usw.) zum Thema:

"(Musik)kulturelle und -pädagogische Strategien des Umgangs mit physischer und struktureller Gewalt, faktischer und imaginativer Angst und Bedrohung"

+ freie Teilnahmeberechtigung am Symposium s.u.

Voraussetzungen: Aktive und konstruktive, auch praktische Mitarbeitsbereitschaft/

Anwesenheitsmöglichkeit während des gesamten Blockseminars

Schein- oder Punkteerwerb möglich (Reflexionstagebuch+Hausarbeit)

Dozentin: PD Dr. Martina Claus-Bachmann

 

Weitere Infos

 

PD Dr. Martina Claus-Bachmann                                                                          SS 2007

Titel der Veranstaltung:

Musik und Gewalt: Sprach-, Diskurs- und Kulturkompetenz im Musikunterricht

1. Zum Thema

Die Mediendebatte um die verfehlte Integration in Deutschland erhielt neuen Zündstoff durch Klagen über gewaltbereite Schüler und Fälle von verschiedenen Formen von Gewalt an allgemeinbildenden Schulen (Rütli-Schule/ Berlin). Als Abhilfe wird meist die Erweiterung der Sprachkompetenz vorgeschlagen. Das Seminar will sich mit der Frage beschäftigen, ob Sprachkompetenz ausreichend ist und ob sie nicht ergänzt werden müsste durch Diskurs- und Kulturkompetenz. Dabei wird Musik als Mittel untersucht, Gewaltphantasien Ausdruck zu verleihen und es werden im didaktischen Rahmen praktisch anwendbare "Rituale" entwickelt, mithilfe von Musik die Thematik Gewalt in Schülergruppen einer (sozial)pädagogischen Bearbeitung zuzuführen.

2. Einführende Literatur

Bilden, Helga: Das Individuum – ein dynamisches System vielfältiger Teil-Selbste. Zur Pluralität in Individuum und Gesellschaft.“ In: Keupp/Höfer (Hg.): Identitätsarbeit heute. Suhrkamp Frankfurt/Main 1997:227-249

Brednich, Rolf W./Hartinger, Walter (Hg.): Gewalt in der Kultur. Passauer Studien zur Volkskunde. Passau 1994.

Claus-Bachmann, Martina: Die musikkulturelle Erfahrungswelt Jugendlicher. Ein kulturwissenschaftlicher Deutungsansatz und seine musikpädagogische Relevanz. Ulme-mini-verlag Giessen 2005.

Dies.: Musik kulturell vermitteln. Musikpädagogik und kulturelle Kompetenz. Ulme-mini-verlag Giessen 2006.

Homfeldt, Hans Günther (Hg.): Sozialer Brennpunkt Körper. Grundlagen der Sozialen Arbeit Band 2. Schneider Verlag Hohengehren 1999.

Koch, Matthias: Gewalt in der Realschule und Möglichkeiten der Prävention. Tectum Verlag Marburg 2002.

Rumpf, Horst: Unterricht und Identität. Juventa Verlag Weinheim/München 1986

Siebert, Horst: Lernen als Konstruktion von Lebenswelten. VAS Frankfurt 1994

3. Voraussetzungen für den Scheinerwerb

Teilnahmeschein: Reflexionstagebuch/Portfolio

Leistungsschein: + Hausarbeit, Referat, Unterrichtsentwurf

Materialien:

1. Reflexionstagebuch; 2. Video: Planet Hasnbergl; 3. Szenisches Ritual; 4. Gewalt-Definitionen; 5. Gewalt-Literatur; 6. Gastvortrag Dr. Uwe U. Pätzold zum Thema Kampfkünste und Musik (Literatur s. oben);

4. Teilnahmevoraussetzungen

Interesse an Lehr- und Lernform der musikbezogenen, performativen Bewegungsorientierung, sozialpädagogischen Arrangements sowie an vollzeitiger Teilnahme

 

SommerSemester 2006

15./16./17. Juni ab jeweils 10:00 Uhr

Blockseminar zum Thema:

"Musikpädagogik als Kulturwissenschaft:

Jugendsubkulturen und sozio-kulturelle Entwicklung im Jugendalter"

+ freie Teilnahmeberechtigung am Symposium s.u.

Voraussetzungen: Aktive und konstruktive Mitarbeitsbereitschaft

Schein- oder Punkteerwerb möglich

Dozentin: PD Dr. Martina Claus-Bachmann