III. Transformationsphase:

Werden System und Systemträger zu "starr", d. h., geht Flexibilität, aus welchen Gründen auch immer, verloren, oder verlieren die Anhänger zunehmend das Interesse an der Kultur, dann kann man von Habitualisierung sprechen. Um das Überleben zu sichern, beginnt dann eine Phase der Öffnung für Außeneinflüsse, der Suche nach neuer Strukturierung mit anderen Elementen. Daraus ergeben sich synkretistische kulturelle Formationen, solange diese noch dem Quellsystem zugerechnet werden können. Von Transkulturalität kann man dann sprechen, wenn aus dieser vergleichsweise labilen Phase neue kulturelle Formationen hervorgehen, die eine eigene, nie dagewesene Qualität entwickeln, so dass sie nicht mehr das "alte" System stabilisieren helfen, sondern der Ausgangspunkt für ein neues System sind, wie es z. B. beim Punk und beim Hip Hop Ende der 70er Jahre der Fall war. Sehen wir uns dazu die Animation der Systemdynamik an, die die Prozesshaftigkeit der systemischen Entwicklung darzustellen versucht und wenden wir uns dann der Transformationsphase genauer zu:

If system and system carriers become too "rigid", i. h., if flexibility, for whatever reason, is lost, or if adherents increasingly lose interest in culture, then we can speak of habitualization. To ensure survival, then begins a phase of opening to external influences, the search for new structuring with other elements. This results in syncretic cultural formations, as long as they can still be attributed to the source system. One can speak of transculturality when this comparatively unstable phase produces new cultural formations that develop their own, unprecedented quality, so that they no longer help to stabilize the "old" system, but can be the starting point for a new system, as it has been the case of Punk and Hip Hop in the late 70s for example. Let's take a look at the animation of the system dynamics that tries to represent the processiveness of systemic development, and then turn to the transformation phase in more detail: